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Polizei: 3.800 Viren auf PC von Phishing-Opfer

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Über eine unglückliche Verkettung zu geringer Kenntnisse einer Nutzerin über IT-Sicherheit und großen Mengen in Umlauf befindlicher Malware weiß die Polizei Rotenburg derzeit zu berichten.

Die 32-Jährige hatte sich kürzlich an die Behörden gewandt, nachdem sie auf einen Phishing-Trick hereingefallen und ihr Konto um 650 Euro erleichtert worden war. Die Ermittler konnten relativ schnell einen Tatverdächtigen ausmachen. Bei einer genaueren Untersuchung des Falls staunten die Computer-Forensiker der Polizei aber offenbar nicht schlecht.

Der Nutzerin wurde die Phishing-Seite untergeschoben, als sie gerade mit dem Online-Banking beschäftigt war. Dem Angreifer gelang es immerhin sie dazu zu bringen, eine ganze Liste mit 100 TANs in ein Formular einzugeben. Die Geschädigte erklärte der Polizei, dass die Seite sehr professionell ausgesehen habe, so dass sie davon ausging, dass die Abfrage von der Postbank gestartet worden war.

Allerdings war dies nicht die einzige Absonderlichkeit, auf die die Beamten stießen. Ihnen fiel auch auf, dass der Rechner der Frau nicht mit Sicherheits- oder zumindest einer einfachen Antiviren-Software ausgestattet war. In dem System hatte sich so eine stattliche Sammlung von rund 3.800 Viren und Trojaner einnisten können.

Die Polizei wies deshalb noch einmal darauf hin, dass eine aktuelle Antiviren-Software in Verbindung mit Firewall und Anti-Phishing-Schutz heutzutage ein Muss sind. Denn zumeist gelinge es nicht mehr, die Täter zu ermitteln, vor allem wenn sie vom Ausland her operieren. Daher sei es wichtig, sich von vornherein präventiv vor diesen Attacken zu schützen. "Sonst kann es teuer werden, im schlimmsten Fall wird das gesamte Konto abgeräumt und noch der Kreditrahmen ausgeschöpft", so ein Polizeisprecher.

Quelle: winfuture.de

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 12. April 2011 um 21:12 Uhr
 

Jedes zehnte Unternehmen hat IT-Sicherheitsprobleme

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Jedes zehnte Unternehmen hat IT-Sicherheitsprobleme


Mehr als jedes zehnte Unternehmen in Deutschland hat Probleme mit der Sicherheit seiner Informationssysteme. Das geht aus einer Mitteilung des Statistischen Bundesamtes anlässlich des 5. Nationalen IT-Gipfels am morgigen Dienstag in Dresden hervor. Danach gaben 74 Prozent der betroffenen Unternehmen an, dass bei ihnen 2009 aufgrund von Hardware- oder Softwarefehlern Daten zerstört oder verändert wurden und bestimmte Dienste ihrer Informations- und Kommunikationssysteme nicht verfügbar waren.

28 Prozent der Unternehmen hatten Probleme, weil Schadsoftware oder nicht autorisierte Zugriffe zur Veränderung beziehungsweise Zerstörung von Daten führten. Phishing-Angriffe störten bei 3 Prozent der betroffenen Firmen die Systeme. Stärker fiel der unbedachte Umgang der Belegschaft mit vertraulichen Daten ins Gewicht: In 11 Prozent der Firmen legten Mitarbeiter vertrauliche Daten offen. Deshalb führen laut Erhebung inzwischen 25 Prozent der Unternehmen mit zehn und mehr Beschäftigten obligatorische Schulungen der Mitarbeiter zum Thema IT-Sicherheit durch.

Die Zahlen hat das Statistische Bundesamt im Rahmen seiner jährlichen Erhebung zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik in Unternehmen ermittelt.

Quelle: Heise Security

 

Studie: IT-Kriminalität verursacht Milliardenschäden

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Studie: IT-Kriminalität verursacht Milliardenschäden

Schäden von mehr als 10 Milliarden Euro entstehen der deutschen Wirtschaft jedes Jahr durch IT-Kriminalität. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie mit 500 Unternehmen. Bundesweit sei demnach jedes vierte Unternehmen in den zurückliegenden drei Jahren ein Opfer computerbasierter Straftaten geworden, teilte die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG am Mittwoch mit.

Zunehmende Investitionen in IT-Sicherheit

Neun von zehn Unternehmen beklagten, die Angriffe aus dem Netz würden immer komplexer und die Spur könne immer seltener zum Täter zurückverfolgt werden. In fast jedem zweiten festgestellten Fall vermuteten die Firmen jedoch einen Mitarbeiter oder Ex-Mitarbeiter als Täter. Außerdem habe die Gefahr, dass aus ehemaligen Mitarbeitern Täter werden, mit der Finanz- und Wirtschaftskrise zugenommen. Die Firmen investierten daher trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten mehr Geld in den Schutz ihrer Daten. Im Durchschnitt stockten die befragten Firmen ihre Stellen in der IT-Sicherheit in den vergangenen zwei Jahren um 50 Prozent auf.

Mit der zunehmenden Vernetzung von Unternehmen, der Auslagerung von Unternehmenssparten und den immer leistungsfähigeren mobilen Datenträgern hätten auch die Risiken zugenommen, sagte KPMG-Partner Alexander Geschonneck. "Vor allem dort, wo es viel zu holen gibt, treten die häufigsten Delikte auf", schilderte er. Wertvolle Konstruktionsunterlagen könnten mit dem Handy abfotografiert oder Daten bequem auf einem USB-Stick in der Westentasche transportiert werden.

Häufigstes Delikt sei der Diebstahl von Kunden- oder Arbeitnehmerdaten. Nur in der Hälfte der Fälle gelinge es, die Täter zu ermitteln - unabhängig von der Betriebsgröße und Branche. Mitarbeiter würden daher heute fast überall für das Thema sensibilisiert. Aber nur knapp jedes zweite Unternehmen überprüft laut KPMG auch regelmäßig, ob Verhaltensregeln tatsächlich eingehalten werden.
Christian Wolf / dpa


Quelle: onlinekosten.de Newsmeldung "Studie: IT-Kriminalität verursacht Milliardenschäden"

 

Wirtschaftsspionage wächst

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Wirtschaftsspionage wächst

Die Spionage, welche schon in Politik und Militär ausreichend vorhanden ist, macht auch vor den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung nicht halt. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) warnte vor der Gefahr der wachsenden Wirtschaftsspionage. Besonders betroffen seien Netzwerke und Computersysteme von Wirtschaftsunternehmen in Deutschland.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat vor der Gefahr wachsender Wirtschaftsspionage gewarnt. „Spionage erfasst neben Politik und Militär auch zunehmend die Bereiche Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung“, erklärte der CDU-Politiker am Montag bei der Vorlage des Verfassungsschutzberichtes 2009. Besonders gefährlich seien elektronische Angriffe auf Netzwerke und Computersysteme deutscher Wirtschaftsunternehmen und öffentlicher Stellen.

„Aber auch Spione, die sich getarnt in Deutschland aufhalten, spielen nach wie vor eine erhebliche Rolle“, sagte der Innenminister. Er rief die Unternehmen dazu auf, ihre Schutzmaßnahmen zu verstärken. Die Effizienz der Schutzmaßnahmen sei zum wesentlichen Teil von ihrer Mitarbeit abhängig.

 

Quelle: http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/de-maiziere-wirtschaftsspionage-waechst_aid_521718.html